Gegen Wind(mühlen) laufen

Vor ein paar Tagen noch schönster Sonnenschein und heute schon wieder bewölkt und stark windig. Ich habe ja schon einmal über Laufen bei Wind geschrieben. Heute war wieder so ein Tag. Laut Angaben auf einigen Wetterseiten, sollte es heute Winde mit einer Geschwindigkeit von 50-60 Kilometer pro Stunde geben. Da macht Laufen überhaupt keinen Spaß.

Nicht nur das man sich fühlt, als würde man gegen Windmühlen laufen, bei dem Wind ist es auch hoffnungslos Musik oder Hörbücher beim Laufen zu hören. Je nachdem wie der Wind gerade weht, versteht man keinen Ton mehr aus den iPod-Kopfhörern.

Und dann geht dieser Wind auch noch durch jede Faser meiner Laufkleidung. Gut, dafür schwitzt man dann auch nicht so viel, dank der „kleinen” Abkühlung, aber gesundheitsfördernd ist das bestimmt nicht. Ich muss mir unbedingt einen Satz windfeste Laufausrüstung zulegen.

Mal schauen wie sich das Wetter diese Woche entwickelt. Morgen soll es immer noch windig sein. Bei so einem Wetter wie Heute, verzichte ich gerne auf einen Lauf. *grummel*


6 Kommentare

  1. Daniel

    Noch einer, der heute bei dem stürmischen Wetter laufen war. ;-)

    Ich hatte mir meine Laufstrecke nach der Windrichtung ausgesucht und dachte, ich könnte den Wind somit ein wenig austricksen. Die erste Hälfte hat mich die “Kirsten” auch noch gut angeschoben. Auf der zweiten Hälfte, die ein wenig tiefer liegt, habe ich dann auf den Schutz von ein paar Bäumen und ein paar Hügeln gehofft. Hat auch ganz gut geklappt, allerdings waren auf den letzten paar Kilometern ein paar freie Stücke dabei, wo der Wind komplett von vorne kam. Da denkt man echt, man steht und kommt nicht von der Stelle… auch der Kraftaufwand, um wenigstens ein paar Meter weiter zu kommen ist immens.

    Hoffentlich wird’s bald windstiller. :?


  2. Martin

    Ich muss zugeben, dass für mich gestern ein Ruhetag war. So bin ich beim stärksten Wind nicht gelaufen. Heut morgen hats auch geblasen, hatte die lange freie Strecke aber Rückenwind. Waren heute auch nur 7 km.

    Ich war die letzten Wochen weniger durch Wind als durch Hochwasser beeinträchtig. Habe so eine neue “fast Hochwasser-sichere” 11 km Runde probiert, die ist echt schön. Nur einmal bin ich 20m durch knöcheltiefes Wasser gehüpft. Hat über 500m gedauert, bis die Füße in den vollgelaufenen Schuhen wieder warm waren. Ist aber trotzdem erstaunlich, wie wenig die nassen Schuhe und Socken dann stören! Zuhause waren die Schnürsenkel aber fest zugefroren!!

    Bin inzwischen bei 226 Jogging-Kilometer (seit Januar), Gewicht unter 89.

    Martin


  3. Waagenflüsterin

    Festgefrorene Schnürsenkel? Gegenwind?
    Meine Güte, ich bewundere Euch.
    Noch habe ich die behagliche Ausrede, dass ich zum Joggen viel zu ähm, schwer bin und das Ganze Mord an meinen Gelenken wäre. Daher strample ich meine Kilometer auf dem Crosstrainer ab und gucke dabei Sitcoms.
    Aber: ich komme wieder ;-)


  4. Breiti

    Au weia .. mir ist es auch nicht besser ergangen und das auch noch bei meinen langen Lauf.
    Hier ein kurzer Bericht mit netten Wetterbildern - würg

    http://berlinwirkommen.wordpress.com/2008/03/12/laufen-bei-unwetter-ein-langer-lauf-mit-gegenwind/

    Aber wir lassen uns davon nicht unerkriegen, oder?


  5. Jo

    Wem sagst du das. Ich kämpfe hier auch schon seit 4 Tagen gegen den Sturm. Schmälert echt das Laufvergnügen. Heute muss ich auch noch raus. Naja wenigstens ist es momentan trocken.

    Viel Erfolg noch :)


  6. Breiti

    @ Jo: Jaaaaa, ich hoffe das bleibt wenigstens mal so, wobei es heute Morgen um 5 nur +1 Grad war .. Bibber Bibber.

    keep on running
    Breiti