Feinde des Läufers Teil 3: Ein schlechter Tag
Es gibt einfach Tage an denen will es nicht so richtig laufen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich persönlich merke, dass schon gleich in den ersten Trainingsminuten. Jeder Schritt ist eine Qual. Die Stoppuhr zählt die Sekunden langsamer als sonst. Man ist schon körperlich fertig, bevor man eigentlich richtig angefangen hat zu laufen.
Was soll man an solchen Tagen machen? Umdrehen und nach Hause laufen? Vielleicht besser zurück spazieren? Oder sich selbst kräftig in den Hintern treten und ein Bein vors andere setzen?
Meine persönliche Lösung liegt irgendwo dazwischen. Ich laufe einfach solange wie es geht. Wenn das „Kein-Bock-Gefühl“ zu stark wird, drehe ich um und spaziere nach Hause. Was solls, Laufen soll doch auch Spaß machen und an solchen Tagen macht es einfach keinen Spaß. An solchen Tagen soll man sich besser eingestehen, dass morgen vielleicht ein besserer Tag zum trainieren ist.
Wie man sich denken kann, war heute so ein besagter Tag. Nach knapp 11 Minuten hatte ich einfach keine Lust mehr. Aber der Sparziergang zurück war auch ganz angenehm. Stechend sind dann nur die Blicke der anderen Läufer, die man auf dem Rückweg trifft. Aber jeder darf doch mal einen schlechten Tag haben.
Trotz Sonnenschein keine Lust zum Laufen
Eine Stunde am Stück gelaufen
Feinde des Läufers Teil 9: Gewitter