Wege aus der Krise
Nun die Feststellung, dass man etwas zu viel auf den Rippen hat ist ja eine Sache. Die entscheidende Frage ist doch eher: Was tut man dagegen?
Wenn die Antwort auf diese Frage so einfach wäre, würden in unserer Gesellschaft nur noch schlanke Menschen rumlaufen. Wie viele andere Menschen habe ich es schon öfters mit irgendwelchen Diäten versucht, Gewicht zu reduzieren. Alles mehr oder weniger erfolglos. Sehr oft hat sich, nach der Diät, der bekannte Jojo-Effekt eingeschlichen und man hatte im Endeffekt mehr auf den Rippen als vorher. Durch eine weitere reine Diät wird das Problem wahrscheinlich nicht gelöst werden.
Also was sonst? Die Antwort darauf, lässt sich wahrscheinlich einfacher beantworten, wenn man meine Lebensumstände näher betrachtet.
Wie viele andere Leidgenossen auch, verbringe ich die meiste Zeit des Tages im Büro vor dem Computer. Diese Arbeit lastet mich natürlich nicht körperlich sonderlich aus. Mehr als acht Stunden am Tag sitzend zu verbringen, ist nicht gerade der richtige Weg Kalorien zu verbrennen. Abends zieht es mich dann eher wieder vor den Computer als ins Fitnessstudio.
Das ganze wird abgerundet durch enorm ungesunde Essgewohnheiten. Beruflich bin ich viel unterwegs gewesen. Mittags konnte ich immer in Kantinen speisen. Abends im Hotel hat mir aber die Möglichkeit gefehlt, eine Kleinigkeit zu essen. Notgedrungen ging ich dann immer, vom Hunger getrieben, mit Kollegen auswärts essen.
Daher haben die letzten Jahre meines Berufslebens deutliche Spuren hinterlassen: In zwei Jahren habe ich ganze sechs Kilo zugenommen. Diese und noch einige Kilo mehr sollen jetzt wieder runter. Zu groß ist die Angst, dass ich noch dicker werde und dadurch gesundheitliche Nachteile hinnehmen muss oder in meiner Lebensqualität beschnitten werde.
Meine schlimmste Befürchtung scheint wahr zu werden: Damit sich der Zeiger der Waage wieder in Richtung Idealgewicht bewegt, muss ich zur absoluten Geheimwaffe greifen: Sport!