Die sündige Weihnachtszeit
Weihnachten kommt mit großen Schritten näher. Und mit Weihnachten kommt auch die große Verführung. Obwohl, eigentlich ist die große Verführung schon längst da. Für die meisten Lebensmittelgeschäfte beginnt die Weihnachtssaison nämlich schon irgendwann im Oktober. Und das bedeutet im Klartext unzählige Möglichkeiten etliche Kilogramm Körpergewicht zuzulegen.
Vor einiger Zeit habe ich eine Bekannte sagen hören, dass sie um die Feiertage immer zunimmt. Nach einem kurzen Gespräch mit ihr, stellte sich aber heraus, dass die Feiertage selbst, dass kleinste Problem darstellen. Die drei Tage machen den Kohl auch nicht mehr fett.
Gut, an den drei Tagen gibt es jeden Tag leckere und reichhaltige Festessen und zusätzlich stopft man sich tagsüber schön mit Gebäck voll. Schließlich ist ja nur einmal im Jahr Weihnachten. Aber wie gesagt, dass ganze Prozedere dauert ja nur drei Tage.
Viel schlimmer finde ich die zweieinhalb Monate Folter vor dem eigentlichen Festakt. Überall im Supermarkt finden sich fantastische Leckereien, die nur danach schreien gekauft zu werden. Stollen, Printen, Kekse und mein persönlicher Favorit: Lebkuchen. So lecker!
Und als wenn das noch nicht genug wäre, starten jetzt auch noch die Weihnachtsmärkte, mit diesen teuflischen Fress- und Glühweinständen.
Was soll mach machen. Der Geist ist willig doch das Fleisch ist schwach. Wie kann ein normaler Mensch da widerstehen?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich im Geschäft eher dem Weihnachtsgebäck widerstehen kann, als wenn es schon zu Hause liegt. Angenommen ich würde eine große Packung Lebkuchen kaufen, kann ich mit großer Gewissheit sagen, dass diese sehr schnell von mir gegessen wird. Ein Maß kenne ich dann nicht mehr. Einmal bei mir zu Hause, kennt der Süßkram nur eine Bestimmung: Schnell verdaut zu werden.
Im Laden kann ich mich noch davon abhalten, das Objekt der Begierde zu kaufen, oder zumindest nur einen viel kleineren Teil. Ist schon irgendwie komisch, dass ich mich im Supermarkt beherrschen kann, aber zu Hause nicht.
Es soll auch helfen sich auszurechnen wie lange man laufen muss, um so eine Packung Lebkuchen von den Hüften wieder abzutrainieren. Ich bin nicht sicher ab ein Marathon reichen würde.